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Allgemeine Informationen zum Ausbildungsbeginn

Der Beruf des Tierheilpraktikers ist gesetzlich nicht geschützt und die Ausbildung unterliegt keinen festen Richtlinien.
Der Tierheilpraktiker muss zur Niederlassung keine (staatlich) anerkannte Prüfung ablegen. Aus diesem Grund gibt es auch kein schulunabhängiges Informationsmaterial zur Berufausbildung.

Eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker/Tierhomöopathen/Tierpsychologen eignet sich nicht zum Erst-Beruf.

Bitte beachten Sie, dass diese Berufe gesetzlich nicht anerkannt sind und die Ausbildung i. d. R. im Bereich Praxismanagement unzureichend ist.
Als fertig ausgebildeter Tierheilpraktiker üben Sie eine selbstständige Tätigkeit aus;
Sie müssen also für Ihre Alters- und Krankenversicherung selbst aufkommen.

Sie unterliegen - auch wenn zur Ausübung des Tierheilpraktikerberufes keine Prüfung gefordert wird unterschiedlichen Gesetzen (AMG, Tierschutzg., Seuchenrecht, BGB,...), die Ihnen in der Ausübung dieses Berufes Grenzen setzen.

Rechnen Sie mit einer Anlaufzeit für die Praxis von mindestens 2 - 3 Jahren.

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker wird ausschließlich von privaten Schulen (Ausbildungsstätten) durchgeführt, die es hauptsächlich in den größeren Städten Deutschlands gibt. Die Adressen entnehmen Sie bitte der obenstehenden Liste.
Voraussetzungen für den Ausbildungsbeginn legen die einzelnen Schulen selber fest, ebenso die Ausbildungsinhalte und Ausbildungskosten.
Lassen Sie sich bitte von den Schulen Ihrer Wahl Informationsmaterial schicken.

Eine Ausbildung zum Human-Heilpraktiker ist nicht Voraussetzung zur Ausübung des Tierheilpraktikerberufes, es gibt auch keine Ausbildung zum Beruf des staatlich anerkannten Tierheilpraktikers.

Sie müssen für eine solide Ausbildung eine Dauer von ca. 2 Jahren mit durchschnittlich 1 bis 2 Wochenendvorlesungen pro Monat (Wochenendausbildung) ansetzen, die angebotene Stundenzahl sollte möglichst hoch sein. Die Kosten werden relativ hoch sein (5000 Euro u. m.). Machen Sie bitte zur Abschätzung der Kosten einen Preis-Leistungsvergleich (Kosten der einzelnen Stunde).
Achten Sie bei der Auswahl der Ausbildungsstätte auch auf die Qualifikation der Dozenten.
Eine gute Ausbildung soll eine hohe Stundenzahl in Anatomie, Physiologie und Pathologie enthalten. Weiter soll die Ausbildung die Grundlagen in den gängigen Naturheilverfahren vermitteln und ausreichend Praktika beinhalten.
Versuchen Sie vor Ausbildungsbeginn Probevorlesungen bei den Schulen Ihrer näheren Auswahl zu besuchen.

Eine Weiterbildung nach Schulabschluss ist in einigen Therapieverfahren allerdings unumgänglich.

Bei den angebotenen Fernstudien-Lehrgängen beachten Sie bitte, dass Sie i. d. R. selbst für eine ausreichende praktische Ausbildung sorgen müssen.

Bei der Aufnahme in einen Berufsverband müssen Sie eine vor dem Verband abgelegte oder eine vom Verband anerkannte Prüfung nachweisen, wenn sie als praktizierendes Mitglied aufgenommen werden möchten. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil sowie einer Facharbeit.