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Der cystinurische Hund

Ursachen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten (Zusammenfassung der Facharbeit)

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Hinweis

Der folgende Blog-Beitrag wurde erstellt und zur Verfügung gestellt von Britta Schlüter-Pieper.

Urolithiasis beim Hund
Bei der Urolithiasis bilden sich kristalline Ablagerungen in unterschiedlicher Form, Größe und Zusammensetzung in den ableitenden Harnwegen.

Es wird unterschieden zwischen dem Ort des Vorkommens sowie der chemischen Zusammensetzung der Konkremente und auch deren Form und Größe.

Ursächlich für Harnsteine können genetische Stoffwechselanomalien (z.T. rassespezifisch) oder erworbene Stoffwechselstörungen (z.B. durch Fütterungsfehler) sein. Auch entzündliche Prozesse sowie erhöhte Harnkonzentrationen durch z.B. Obstruktion (vor allem durch anatomische Besonderheiten beim Rüden) können die Auskristallisation bestimmter Stoffe und somit die Steinbildung begünstigen.


Verschiedene Arten von Blasensteinen 
Die folgenden vier Blasenstein-Varianten kommen bei Hunden am häufigsten vor:

  1. Struvit-Steine (Magnesium-Ammonium-Phosphat-Hexahydrat; MgNH4PO4-6H2O), auch als Tripelphosphatsteine bezeichnet, sind die weit überwiegenden Steine bei dieser Tierart (ca. 50-60% der Fälle). Struvit-Steine werden als Infektsteine bezeichnet, da sie sich häufig erstmals im Rahmen einer Zystitis im begünstigenden alkalischen Milieu bilden, das seinerseits durch Urease-produzierende Bakterien entsteht.
  2. Kalziumoxalat-Steine: Hier werden Kalziumoxalat-Monohydrat-Steine (CaC2O4-H2O, auch als Whewelllit bezeichnet) und Kalziumoxalat-Dihydrat-Steine (CaC2O4-2H2O) unterschieden, wobei die Gruppe der Kalziumoxalat-Steine 25-30% der diagnostizierten Blasensteine ausmachen. Kalziumoxalat-Steine können sich beispielsweise bei Ernährungsfehlern (erhöhte Zufuhr von Calcium, Natrium, Vitamin C und D, Vitamin-B6-Mangel) bilden, oft begünstigt durch stark konzentrierten Harn.
  3. Harnsäure-Steine (Uricit; C5H4N4O3) und Urat-Steine (Salze der Harnsäure; C5H3N4O3 Na/K/NH4) finden sich bei immerhin ca. 5-7% der Zystolithiasis-Patienten, wobei Urat-Steine öfter vertreten sind. Bei Hunden wird Harnsäure normalerweise durch das Enzym Uricase in gut lösliches Allantoin umgewandelt. Dieser Vorgang kann jedoch durch eine Störung im Leberstoffwechsel gestört sein (erblicher Defekt besonders bei Dalmatinern), sodass sich Harnsäure bzw. Urate in Form von Steinen in der Harnblase absetzen.
  4. Cystin-Steine (L-Cystin; C6H12N2O4S2) kommen lediglich bei etwa 1-2% der an Blasensteinen leidenden Hunde vor. Cystinsteine können nur bei Hunden, die eine Cystinurie aufweisen, entstehen. Zu letzterer kommt es primär durch einen Gendefekt, der sich sekundär auf den Aminosäurestoffwechsel auswirkt: In den intestinalen Mukosazellen und den Zellen der Nierentubuli sind die Transportsysteme für die Aminosäuren Cystin, Ornithin, Lysin und Arginin gestört, sodass sie nach der Filtration in den Nierenkanälchen nicht wieder in den Blutkreislauf aufgenommen werden können, sondern über den Urin ausgeschieden werden. Während die Aminosäuren Ornithin, Lysin und Arginin im Milieu des im Normalfall sauren Harns gut löslich sind, ist Cystin hingegen schwer löslich und verbleibt folglich im Übermaß im Urin. Beim Vorhandensein weiterer ungünstiger Faktoren (z.B. Infektionen, gestörte Urodynamik etc.) bilden sich in der Folge charakteristische sechseckige Cystinkristalle, aus welchen im Weiteren Cystinsteine entstehen.

Ätiologie Cystinurie/Cystinsteine
Bei der Cystinurie handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselerkrankung. Ursache ist ein Gendefekt. 
Drei verschiedene Typen der Cystinurie werden aufgrund des jeweiligen Erbgangs beim Hund unterschieden:

Typ I: 

  • Wird autosomal rezessiv vererbt, verursacht durch Mutationen im SLC3A1 Gen.
  • Schwerer Krankheitsverlauf, oft schon ab Welpenalter oder bei jungen Hunden, sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnen.
  • Häufig betroffene Rassen: Labrador Retriever, Neufundländer.

Typ II-A:

  • Wird autosomal dominant vererbt, verursacht durch Mutationen im SLC3A1 Gen.
  • Schwerer Krankheitsverlauf, oft schon ab Welpenalter oder bei jungen Hunden, sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnen.
  • Häufig betroffene Rasse: Australian Cattle Dog.

Typ II-B:

  • Wird autosomal dominant vererbt, verursacht durch Mutationen im SLC7A9 Gen.
  • Vorkommen sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnen.
  • Häufig betroffene Rasse: Zwergpinscher.

Typ III:

  • Genauer Erbgang noch nicht abschließend erforscht, bisher keine Mutation bekannt, ein modifizierender Androgeneffekt wird vermutet [1], d.h. für die Entwicklung dieser Variante ist wohl das Vorhandensein von männlichen Geschlechtshormonen vonnöten. Hündinnen und kastrierte Rüden dürften also nicht an Typ-III-Cystinurie erkranken.
  • Die Erkrankung hat einen leichteren Verlauf und tritt erst im Erwachsenenalter des Rüden auf.
  • Häufig betroffene Rassen (insgesamt mehr als 60) sind beispielsweise Französische und Englische Bulldogge, Irish Terrier, Dackel, Tibet Spaniel und Kromfohrländer.

Möglich ist, dass ein Hund eine Cystinurie aufweist (gesichert beim Vorhandensein von Cystinkristallen im Urinsediment und einem positiven COLA-Test [2]), aber nie bzw. erst im weit fortgeschrittenen Alter entsprechende Symptome entwickelt. Eine Beeinträchtigung entsteht nämlich nur dann, wenn sich durch begünstigende Faktoren aus der Cystinurie heraus Harngrieß und Cystinsteine bilden. Gelegentlich werden (kleinere) Cystinsteine auch als zufälliger Nebenbefund (beispielsweise auf einem Röntgenbild) entdeckt.

Begünstigende Faktoren für die Bildung von Cystinsteinen bei Cystinurie sind:

  1. a) eine vermehrte Aufnahme von cystinhaltigen Nahrungsmitteln (z.B. Hühnerei, Käse, Fisch) und somit Übersättigung des Harns mit Cystin,
  2. b) ein für die Cystin-Löslichkeit ungünstiger Harn-pH-Wert (pH<7) durch z.B. (chronische) Infektionen im Urogenitalsystem und damit oft einhergehende Harn-pH-Veränderungen,
  3. c) eine gestörte Urodynamik durch z.B. zu lange Miktionsintervalle, reduzierte Wasserzufuhr (besonders bei Fütterung mit Trockenfutter), Urethraobstruktion (differenzialdiagnostisch ist hier z.B. auch an eine benigne Prostatahyperplasie zu denken!).

Symptome bei Cystinurie und Cystinsteinen
Die eigentliche Cystinurie ist symptomlos und kann daher u.U. lebenslang unentdeckt bleiben.

Symptome zeigen sich erst dann, wenn sich aus der Cystinurie heraus Konkremente in Form von Harngrieß und/oder Harnsteinen bilden. Diese harten und scharfkantigen Partikel verletzen die empfindlichen Schleimhäute von Harnblase und Harnröhre, in deren Folge es zur Hämaturie kommt. Bei der sich anschließenden Entzündungsreaktion zeigen sich neben der bereits genannten Hämaturie die klassischen Symptome, die auch auf eine Zystitis hinweisen:

  • Pollakisurie, auch mit plötzlicher Inkontinenz und/oder Unruhe
  • Strangurie, erkennbar z.B. am gekrümmten Rücken und/oder Schmerzlauten beim Urinieren,
  • Urin: Farbe oft rötlich-braun, getrübt, konzentriert, eventuell schaumig, streng riechend,
  • vermehrtes Belecken der Genitalregion,
  • ggf. Schmerzreaktion bei Druck auf den Unterbauch,
  • bei schwerer Begleitinfektion können auch Allgemeinsymptome wie Erhöhung der Körpertemperatur über 39°C, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitminderung etc. beobachtet werden.

Kommt es steinbedingt zu einer teilweisen oder kompletten Harnwegsobstruktion, ist es dem Tier oft nur noch mit größter Kraftanstrengung möglich, auch nur wenige Tropfen Urin abzusetzen. Die Harnblase ist prall gefüllt, das gesamte Abdomen gespannt, es kommt zu kolikartigen Schmerzen. In diesem Zustand besteht Lebensgefahr (u.a. durch Nierenversagen, Blasenruptur), der betroffene Hund ist sofort in einer Tierklinik oder bei einem chirurgisch tätigen niedergelassenen Tierarzt vorzustellen!


Diagnostik 
Besteht anamnestisch der Verdacht auf das Vorliegen einer asymptomatischen Cystinurie, z.B. weil ein Eltern- oder Geschwisterteil des Hundes von dieser Erkrankung betroffen ist, ist die folgende Diagnostik zur Abklärung angezeigt:

Eine Cystinurie gilt als gesichert, wenn 

  1. ein positiver COLA-Test vorliegt und
  2. im Urinsediment Cystinkristalle sichtbar sind. 

Zusätzlich sollte der Urin-pH-Wert bestimmt werden, weil bei einem Urin-pH-Wert >7 Cystin im Urin löslich ist, was zu einem falsch-negativen Ergebnis führen kann.

Da der COLA-Test auch etwa bei Nephropathie, Glomerulonephritis und Nierenamyloidose positiv sein kann, sollte keinesfalls auf die o.g. zusätzliche Diagnostik des Urinsediments verzichtet werden.

Für die Cystinurie-Typen I, II-A und II-B ist außerdem ein Gentest verfügbar. An einem Gentest zur Feststellung der Typ-III-Cystinurie wird noch geforscht (Prof. Dr. Tosso Leeb, Universität Bern, Schweiz, in Kooperation mit Prof. Dr. Urs Giger, University of Pennsylvania, USA; Stand Juni 2021).

Leidet ein Hund wiederholt an Zystitiden und sind diese eventuell sogar noch mehr oder weniger therapieresistent, sollte ebenfalls an die Möglichkeit eines bisher unerkannten Harnsteinleidens gedacht werden. Die Diagnostik der ersten Wahl ist, einen Harnstatus inkl. Sediment anzufordern. Sind neben den klassischen Entzündungszeichen auch Cystinkristalle im Urin vorhanden, können Harngrieß und ggf. Cystinsteine als (Mit-) Ursache für die Beschwerden angenommen werden.

Bei Unsicherheiten ist die Beurteilung eines Veterinärmediziners zwingend erforderlich, auch um mögliche Differenzialdiagnosen abzuklären (Neoplasien der Blase, Urethra oder Prostata, Pyelonephritis, Prostatitis etc.). Außerdem ist in einer tierärztlichen Praxis i.d.R. die Möglichkeit vorhanden, bildgebende Diagnostik (Sonografie, Röntgen) zur Feststellung von Lage, Größe und Anzahl der Steine anzuwenden, was für die sich anschließende Therapieplanung äußerst hilfreich ist.


Therapeutische Ansätze bei Cystinurie und Cystinstein-Erkrankung

Die Therapie bei Cystinurie und Cystinsteinen lässt sich grob in zwei Kategorien unterteilen:

  1. tierärztliche Notfallmaßnahmen, z.B. durch chirurgische Intervention oder Blasenspülung mittels Katheter bei steinbedingter Verlegung der Harnwege sowie Gabe eines geeigneten Antibiotikums bei sekundärer bakterieller Zystitis,
  2. Cystinstein-Prophylaxe z.B. durch diätetische und/oder medikamentöse Maßnahmen zur Reduktion der Cystinaufnahme und besseren Löslichkeit von Cystin im Harn sowie Harnverdünnung; flankierende komplementärmedizinische Therapeutika; bei der androgenabhängigen Typ-III-Cystinurie auch ggf. Kastration.

Die Entscheidung, welches Therapieverfahren angewendet wird und ob es eventuell auch sinnvoll ist, unterschiedliche Therapien miteinander zu kombinieren, ist von folgenden Faktoren abhängig:

Cystinurie ohne Steinbildung:

  • Alter und Geschlecht des Hundes (-> bei Rüden mit Typ-III-Cystinurie: Kastration chirurgisch oder per Hormonchip),
  • allgemeiner Gesundheits- und Ernährungszustand des Patienten,
  • Akzeptanz einer Futterumstellung bei Hund und Besitzer,
  • Zustimmung zu phytotherapeutischer und/oder homöopathischer Unterstützung,
  • allgemeine Compliance des Patientenbesitzers bei kontinuierlicher Notwendigkeit steinprophylaktischer Maßnahmen (z.B. Änderung des Miktionsintervalls, Medikamentengabe und Diätfütterung),
  • finanzielle Möglichkeiten des Patientenbesitzers zur Kostenübernahme.

Zusätzlich bei Cystinurie mit Steinbildung:

  • Größe und Anzahl sowie Lage vorhandener Cystinsteine.

Veterinärmedizinische Möglichkeiten

Zur Cystinstein-Entfernung stehen dem Tierarzt folgende Verfahren zur Verfügung:

Retropulsionsmethode: 
Unter leichter Sedierung oder Kurznarkose wird ein Blasenkatheter in die Harnröhre eingeführt und wenn möglich bis in die Harnblase vorgeschoben. Nicht selten gelingt es vor allem bei Hündinnen aufgrund der anatomischen Besonderheiten (kürzere Urethra und fehlende Harnröhrenverengung aufgrund des nicht vorhandenen Penisknochens), mithilfe des Katheters sich bereits in der Harnröhre befindliche Cystinsteine vorsichtig zurück in die Harnblase zu befördern. Eine gefüllte Blase wird dann zunächst durch Ablassen von Urin entlastet und im Weiteren mit einer sterilen Lösung (meist NaCl) mehrfach gespült, sodass Cystinsteine, die einen kleineren Durchmesser als der Blasenkatheter haben, ausgeschwemmt werden können.

Im Anschluss zeigt ein bildgebendes Verfahren (Sonografie oder Röntgen), ob die Harnblase steinfrei ist oder nicht. Befinden sich noch Cystinsteine in der Harnblase, wird über das weitere Therapieverfahren entschieden: Konservativ (Steinauflösung medikamentös und/oder diätetisch) oder chirurgisch (operative Steinentfernung mittels Zysto- bzw. Urethrotomie). 

Zysto- bzw. Urethrotomie: 
Unter Vollnarkose wird die Harnblase (Zystotomie) bzw. die Harnröhre (Urethrotomie) chirurgisch eröffnet und die vorhandenen Cystinsteine unter Sicht mithilfe von Pinzetten o.ä. entfernt. Sodann werden eine oder mehrere Spülungen der Harnblase und Harnröhre durchgeführt um sicherzustellen, dass keine weitere Obstruktion durch Harnsteine vorhanden ist. Der abschließende mehrschichtige chirurgische Wundverschluss wird meist mit resorbierbarem Nahtmaterial ausgeführt. 

Nach der Anwendung chirurgischer Verfahren zur Cystinsteinentfernung ist eine sowohl zügige, als auch sorgfältige Planung der weiteren konsequenten und lebenslang notwendigen Cystinstein-Prophylaxe wünschenswert.

Medikamentöse Cystinstein-Auflösung und Steinprophylaxe: 
Sowohl die Auflösung von vorhandenen Cystinsteinen als auch die Steinprophylaxe kann durch Arzneimittel mit dem Wirkstoff Tiopronin (N-2-Merkaptopropionylglycin) in einer Standarddosierung von 15 mg bis 25 mg/kg, zweimal täglich oral verabreicht, versucht werden. Die unter den Namen Captimer® und Thiola® vertriebenen Medikamente werden in der Humanmedizin u.a. bei akuten Schwermetallvergiftungen, Strahlenschäden, akuter und chronischer Hepatitis und der vermehrten Ausscheidung von Cystin durch die Niere eingesetzt. Für die letztgenannte Indikation besteht auch eine Zulassung zur Anwendung bei Hunden. Tiopronin verbindet sich mit dem Cystin zu einem im Urin gut löslichen Komplex, sodass das übermäßig in der Harnblase vorhandene Cystin schneller ausgeschwemmt wird und vorhandene Cystinsteine aufgelöst werden können. Als Nebenwirkungen werden gelegentlich Irritationen des Gastrointestinaltrakts und Juckreiz beschrieben.

Ein Arzneimittel mit ähnlichem Wirkprinzip ist das unter dem Handelsnamen Metalcaptase® D-Penicillamin mit einer Standarddosierung von 15 mg/kg zweimal täglich per os. Bei diesem Medikament werden allerdings häufiger schwerere Nebenwirkungen als bei Captimer® und Thiola® beobachtet, weshalb es auch seltener zur Anwendung kommt. 

Da bei der Typ-III-Cystinurie eine Androgenabhängigkeit als sehr wahrscheinlich angenommen wird, hat der Veterinärmediziner bei dieser Variante der Blasensteine auch die Möglichkeit, eine medizinisch notwendige Kastration durch die subkutane Implantation eines Hormonchips (z.B. Suprelorin® mit einer Wirkungsdauer von ca. sechs Monaten und der Empfehlung, nicht länger als ein Jahr per Hormonchip zu kastrieren) oder durch eine chirurgische Kastration (Entfernung beider Hoden, in welchen Androgene hauptsächlich gebildet werden) durchzuführen.


Krankheitsspezifische Ernährung
Es ist festzustellen, dass im Regelfall bei einem gesunden Hund die tägliche perfekte Versorgung mit jedem Nährstoff weder möglich noch notwendig ist. Bei einem nicht-diätpflichtigen Hund ist eine Nährstoffberechnung mit anschließender entsprechender Futterplanerstellung pro Woche sinnvoll.

Bei bestimmten Erkrankungen, wie z.B. der Cystinurie, kann es jedoch wichtig sein, bei einem oder mehreren Nährstoffen möglichst genau auf die täglich zur Verfügung stehende Menge zu achten, um den gewünschten diätetischen Therapieerfolg sicherzustellen.


Ziele der spezifischen Diät zur Cystinstein-Prophylaxe sind

  1. die Zufuhr von Proteinen auf nicht mehr als das notwendige Maß zu limitieren, da Cystin als eine schwefelhaltige Aminosäure ein Baustein der Proteine ist, bei gleichzeitig möglichst optimaler Deckung des Energie-, sonstigen Nähr- und Mineralstoffbedarfs sowie
  2. die Verbesserung der Löslichkeit von Cystin im Harn durch Schaffung eines alkalischen Milieus (pH≥7) und Erhöhung der Wasserzufuhr, um die zügige Ausschwemmung von kleinen Cystinkonkrementen zu fördern und somit der Bildung von Cystinsteinen entgegenzuwirken. 

Zu 1.:
Bei der Futterplanerstellung für einen cystinurischen Hund ist darauf zu achten, dass die pro Tag berechnete Mindestmenge an für den Organismus notwendigen Proteinen pro kg KM0,75 (KM = Körpermasse) möglichst genau eingehalten wird, um einerseits die krankheitsbedingt über die Niere und somit den Urin ausgeschiedene Menge an der Aminosäure Cystin so niedrig wie möglich zu halten und andererseits die Ration an sonstigen Aminosäuren als Bestandteile des Proteins zuzuführen, die zur Funktionserhaltung des Organismus benötigt wird. 

Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, sich bei der Erarbeitung des Diätplans an dem für einige Futtermittel dokumentierten Cystingehalt [3] zu orientieren.  

Da die besonders proteinreichen Nahrungsmittel Fleisch, Fisch, Eier sowie Milch(-produkte) auch die hauptsächlichen Energielieferanten für einen Kaniden darstellen, Proteine aber bei der erkrankungsspezifischen Diät limitiert werden müssen, sollten als zusätzliche Energiequelle Kohlenhydrate gefüttert werden, sofern sie für den Hund verträglich sind. 

Zu 2:
Der Urin-pH-Wert eines gesunden Hundes liegt im sauren Bereich (<7), ein Wert von 7 wird als „neutral“ bezeichnet, pH-Werte >7 sind dem alkalischen Bereich zuzuordnen.

Da Cystin im alkalischen Urin löslich ist, sollte über entsprechende Mineralisierung der Nahrung versucht werden, den Urin-pH-Wert im Idealfall bei >7 zu halten. Die Tatsache, dass sich pathogene Keime eher im alkalischen als im sauren Milieu der Harnblase wohlfühlen und somit fleißig vermehren können, sollte einerseits bedacht und andererseits bei Vorhandensein einer Cystinurie als das „kleinere Übel“ angesehen werden. 

Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang, den Patientenbesitzer in die Durchführung der einfachen Urinuntersuchung per Teststreifen (z.B. Combur Test 9® oder 10®) einzuweisen, mit welcher sich sowohl der Urin-pH-Wert kontrollieren lässt, als auch bei positiven Nitrit-, Erythrozyten- und/oder Leukozyten-Testergebnissen eine bakterielle Blasenentzündung bzw. eine Blasenreizung zügig erkannt und, sofern notwendig, therapiert werden kann. Eine einmal wöchentliche Harnuntersuchung per Teststreifen sollte im Regelfall ausreichend sein.


Folgende Maßnahmen eignen sich zur dauerhaften Trinkmengensteigerung beim Hund:

  • Zurverfügungstellung mehrerer Frischwasserquellen in Wohnung/Haus/Garten,
  • Trinkwasserangebot auf längeren Spaziergängen und Autofahrten sicherstellen, 
  • Wasser „attraktiver“ machen, z.B. durch Hinzugabe einer Kleinstmenge Leberwurst, Hüttenkäse o.ä.; auch Flüssigkeit, welche beim Kochen von ungewürztem Fleisch und Gemüse anfällt, eignet sich in stark verdünnter Form zur Trinkmotivation,
  • Futter immer „suppig“ bereitstellen: Trockenfutter sollte, wenn nicht darauf verzichtet werden kann, mindestens im Verhältnis 1 : 3 (Trockenfutter : Wasser) vorbereitet werden; auch über das zu präferierende Nass- oder selbstgekochte Futter gehört für den an Cystinurie leidenden Hund eine großzügige Portion Wasser, obschon Nassfutter an sich bereits einen hohen Feuchtigkeitsgehalt hat. 

Die in der einschlägigen Literatur oft empfohlene Anreicherung des Futters mit Kochsalz ist kritisch zu sehen, da sich eine erhöhte Salzzufuhr negativ auf die Herz-Kreislauf- und auch Nierenfunktion auswirken kann. Sehr kurzfristig, d.h. maximal ein bis zwei Tage, sollte die zusätzliche Gabe von geringen Mengen Salz zur Trinkmengensteigerung allerdings möglich sein, sofern keine direkte Kontraindikation besteht (z.B. bekannte Herz- und/oder Niereninsuffizienz).

Selbstverständlich sollte einem Hund, der nun mehr als gewöhnlich Flüssigkeit aufnimmt, auch in entsprechend kürzeren Intervallen die Möglichkeit eingeräumt werden, seine Harnblase durch Entleerung zu entlasten.

Primäres Ziel der Trinkmengensteigerung in Verbindung mit einer Verkleinerung des Miktionsintervalls ist es, den trotz der o.g. Ernährungsumstellung immer noch, aber höchstwahrscheinlich deutlich weniger vorhandenen Cystinkristallen und ggf. auch pathogenen Keimen weniger Zeit zum Verweilen in der Harnblase zu geben, um Cystinsteinbildung ebenso wie übermäßige Vermehrung pathogener Keime möglichst zu verhindern.

Grundsätzlich ist es sehr gut möglich, einen cystinurischen Hund mit selbstgekochtem Futter oder einem BARF-Konzept so zu ernähren, dass die Wahrscheinlichkeit eines (erneuten) Steinvorkommens deutlich reduziert wird, wenn die o.g. Vorgaben konsequent eingehalten werden.

Des Weiteren gibt es zwei industrielle Futtermittelhersteller [4], die damit werben, speziell an die Bedürfnisse eines Hundes mit Cystinurie angepasstes Nass- sowie auch Trockenfutter herzustellen.

Wenn ein cystinurischer Hund mit einem industriell hergestellten Spezialfutter ernährt werden soll, ist die vorherige sorgfältige Prüfung der optimalen Nährstoffzufuhr wünschenswert. Aus eigener Erfahrung kann festgestellt werden, dass das angebotene Spezialfutter nicht immer gut ausbalanciert ist.


Phytotherapeutische Unterstützung
Im Harntrakt desinfizierend wirken u.a. folgende Pflanzen:

  • Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi)
  • Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)
  • Kranichbeere (Vaccinium macrocarpon)
  • Meerrettich (Armoracia rusticana)
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea)

Bärentraube und Preiselbeere sollten nicht bei Jungtieren und ebenfalls nicht während der Trächtigkeit sowie Laktationsphase verwendet werden. Kapuzinerkresse und Meerrettich sind bei Magen-/Darmgeschwüren und Nierenerkrankungen kontraindiziert. 

Zur Aquarese (vermehrte, aber stoffwechsel- und elektrolytneutrale Harnausscheidung durch eine gesteigerte glomeruläre Filtration in der Niere) eignen sich z.B. folgende Pflanzen:

  • Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)
  • Birke (Betula)
  • Brennnessel (Urtica)
  • Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Hauhechel (Ononis spinosa)
  • Katzenbart (Orthosiphon aristatus)
  • Liebstöckel (Levisticum officinale)
  • Löwenzahn (Taraxacum; kontraindiziert bei Gallensteinen)
  • Petersilie (Petroselinum crispum; nicht während der Trächtigkeit und bei entzündlichen Nierenerkrankungen)
  • Wacholder (Juniperus communis; ebenfalls nicht während der Trächtigkeit und bei entzündlichen Nierenerkrankungen anwenden)

Bei Herz- und Niereninsuffizienz sowie bei Harnwegsobstruktion dürfen grundsätzlich keine aquaretisch wirkenden Pflanzen gegeben werden!


Homöopathische Ansätze
Mögliche Einzelmittel, welche bei durch Cystinsteine verursachten Symptomen eingesetzt werden können, sind beispielsweise:

  • Acidum benzoicum
    bei sehr scharf riechendem Harn, Inkontinenz und Zystitis
  • Arnica montana
    bei Hämaturie, eitrigen Phänomenen, sehr schmerzhafter Miktion infolge Blasentenesmus, dunkelrotem Urinsediment
  • Belladonna
    bei Steinkoliken, Harnverhaltung, dunklem, trübem und phosphathaltigem Urin, häufigem und reichlichem Urinieren, akuter Infektion der Harnwege, Inkontinenz mit dauerndem Tröpfeln und Durstlosigkeit bei Fieber
  • Berberis vulgaris
    zur Anregung der Harnausscheidung und Förderung des Steinabgangs, bei Hämaturie mit hellrotem Sediment, Schmerzen in den Oberschenkeln und Lenden beim Wasserlassen sowie häufigem Wasserlassen
  • Borax
    bei durchdringendem Geruch des Urins und Furcht vor dem Wasserlassen
  • Calcium carbonicum
    bei Reizblase, Inkontinenz, reichlichem, dunkel-blutigem Urin mit weißem Sediment, der sauer riecht
  • Calcium phosphoricum
    bei vermehrtem Harnen mit Schwächegefühl und; Schmerzen in der Nierengegend
  • Cantharis
    zur Schleimhautabschwellung, bei Zystitis mit brennenden Schmerzen, häufigem und tropfenweisem Harnabsatz, blutigem Urin, unerträglichem dauerndem Harndrang und gallertartigem Urin
  • Causticum
    bei Überdehnung der Blase als Ursache für eine Zystitis, Inkontinenz beim Husten, Niesen und bei Erregung sowie bei langsamer Blasenentleerung
  • Chimaphila umbellata
    ein großes Nieren- und Urogenitalmittel bei spärlichem Urin; fadenziehendem, schleimig-eitrigem oder blutigem Urinsediment, Harndrang, trübem, übelriechendem Urin und bei nur durch Pressen möglichem Urinieren
  • Hamamelis
    bei Hämaturie mit verstärktem Drang
  • Lithium carbonicum
    bei Schmerzhaftigkeit der Blase, des Harnleiters und der rechten Niere, spärlichem trübem Urin mit rotem Satz, subakuter und chronischer Zystitis
  • Lycopodium
    als Umstimmungstherapie, damit der Organismus nicht mehr zur Steinbildung tendiert, bei Rückenschmerz vor dem Wasserlassen, wenn der Urin nach dem Pressen nur langsam kommt, nächtlicher Polyurie und schwerem rotem Sediment
  • Phosphorus
    bei sehr plötzlich auftretenden Symptomen wie Hämaturie, besonders auch in Verbindung mit akuter Nierenentzündung und trüb-braunem Urin mit rötlichem Sediment
  • Pulsatilla
    bei Zystitis, vermehrtem Drang, der sich nach dem Hinlegen bessert, Inkontinenz nachts beim Husten oder Niesen und spasmischem Blasenschmerz nach dem Wasserlassen
  • Sabal serrulata
    als Steinzertrümmerer, „homöopathischer Katheter“, bei Zystitis, Harninkontinenz, dauerndem nächtlichem Harndrang und schwierigem Wasserlassen
  • Sarsaparilla
    bei Harngrieß, starkem Schmerz am Schluss der Miktion, tröpfelndem Urin beim Sitzen und Liegen, spärlichem, schleimigem, flockigem, sandigem und blutigem Urin
  • Serum Anguillae
    bei Oligurie und Anurie zur Wiederherstellung der Diurese
  • Solidago virgaurea
    zur Umstimmung des Organismus und Anregung der Harnausscheidung, macht manchmal den Kathetergebrauch unnötig, großes Nierenmittel bei klarem und übelriechendem Urin, spärlichem, rötlich-braunem und dickem Sediment, auch bei Dysurie, Grieß, schwierigem und spärlichem Urinieren sowie Eiweiß, Blut und Schleim im Urin
  • Thlaspi bursa pastroris
    bei Harngrieß, häufigem Harndrang, phosphatreichem und schwerem Urin, der in kleinen Stößen abgeht, bei chronischer Zystitis, Dysurie, Hämaturie und Ziegelmehlsediment

Folgende Komplexmittel können hilfreich sein:

  • Reneel®
    zur Besserung der Beschwerden bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege
  • ReVet® H 18
    bei Blasenentzündung, Blasenentleerungsstörung, Entzündung der harnbildenden und harnableitenden Wege sowie Harngrieß
  • Solidago comp.
    zur Ausscheidungssteigerung
  • Spascupreel®
    bei Koliken
  • Traumeel®
    wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend

Selbstverständlich ist eine Unterstützung des blasensteinkranken Hundes auch mit z.B. Bioresonanz, Mykotherapie etc. pp. möglich. 


Zusätzliche Möglichkeiten des Tierhalters
Als Halter eines cystinurischen Hundes hat man viele Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch konsequentes Handeln und gute Beobachtung seines vierbeinigen Gefährten im Alltag positiv zu beeinflussen und ein (erneutes) Cystinsteinvorkommen im Optimalfall zu verhindern bzw. möglichst frühzeitig zu erkennen:

  • eine konsequente Einhaltung der krankheitsspezifischen Ernährung gewährleisten,
  • für ausreichende Trinkwasseraufnahme sorgen und ggf. Trinkmotivation steigern,
  • kurze Miktionsintervalle ermöglichen,
  • das Miktionsverhalten beobachten, bei Veränderungen den behandelnden Tierheilpraktiker und/oder Tierarzt informieren, 
  • wenn machbar, wöchentliche Urinkontrollen per Teststreifen durchführen (pH-Wert, Entzündungszeichen beachten), bei positivem Befund zügige Therapieeinleitung durch Tierheilpraktiker und/oder Tierarzt ermöglichen,
  • ggf. verordnete Medikamente nach Anweisung verabreichen,
  • regelmäßige Gewichtskontrolle und ggf. die Energiezufuhr und das Aktivitätslevel anpassen sowie
  • den Schutz vor Nässe und Kälte durch z.B. geeigneten Hundemantel ermöglichen, kein unnötiges langes Sitzen oder Liegen auf kaltem Boden zulassen, den nassen Hund zügig und gründlich abtrocknen etc.

Zusätzlich ist es wünschenswert, dass der Hundebesitzer sein Tier ca. einmal jährlich einem Tierarzt zur Ultraschalluntersuchung der Blase vorstellt, um eventuell vorhandene Cystinsteine oder andere pathologische Veränderungen der harnableitenden Organe auszuschließen, die nur mittels Bildgebung relativ sicher diagnostizierbar sind (z.B. Neoplasien etc.). Bei dieser Gelegenheit könnte auch eine Blutuntersuchung erfolgen, bei welcher der Fokus auf den Nieren- und Entzündungswerten sowie den Elektrolyten liegen sollte.

Sofern ein Rassehund von Cystinurie betroffen ist, sollte außerdem der zuständige Zuchtverein vom Patientenbesitzer über die festgestellte erblich bedingte Erkrankung seines Hundes informiert werden, um geeignete Zuchtlenkungsmaßnahmen zu veranlassen.


Zusammenfassung
Bei der Cystinurie handelt es sich um eine genetisch bedingte Stoffwechselanomalie, die sich auf den Aminosäurestoffwechsel auswirkt. Aufgrund einer Rückresorptionsstörung von Cystin in den Nierenkanälchen kommt es zur Ausscheidung des Cystins über den Urin. Da Cystin im normalerweise sauren Milieu des Harns nicht lösbar ist, können sich aus den im Übermaß vorhandenen Cystinkristallen folglich Harngrieß und/oder Harnsteine bilden. 

Die Verlegung der Harnwege durch Blasensteine ist eine u.U. lebensbedrohliche Komplikation der Cystinurie, die das umgehende therapeutische Eingreifen eines Tierarztes erforderlich macht (medikamentöse Steinauflösung, meistens aber chirurgische Steinentfernung). 

In der Folgezeit ist eine lebenslange Steinprophylaxe notwendig:

  • Ernährungsumstellung = Limitierung des Proteins auf die zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels benötigte Mindestmenge und somit Reduktion der mit der Nahrung aufgenommenen Aminosäure Cystin als Bestandteil der Proteine,
  • Alkalisierung des Harns = Besserung der Löslichkeit des Cystins im Urin,
  • Trinkmengensteigerung = Durchspülung der Harnblase und somit Ausschwemmung von kleineren Cystinkonkrementen,
  • engmaschige Urinkontrolle auf Entzündungszeichen = durch den harten und scharfkantigen Harngrieß und kleine Blasensteine kann die empfindliche Schleimhaut derart gereizt werden, dass es vermehrt zu Zystitiden kommen kann.

Während die Entfernung vorhandener Blasensteine bei Verlegung der Harnwege zwingend das veterinärmedizinische Eingreifen erfordert, ist es für einen Tierheilpraktiker sehr gut möglich, den Besitzer eines cystinurischen Hundes sowohl bzgl. der konsequenten Steinprophylaxe zu beraten und zu unterstützen, als auch ggf. immer mal wieder auftretende Harnblasenreizungen und Zystitiden komplementärmedizinisch zu therapieren.

Die anzustrebende gute Kooperation zwischen Patientenbesitzer, Tierheilpraktiker und Tierarzt kann für einen cystinurischen Hund ein überwiegend beschwerdefreies Leben und eine durchschnittliche Lebenserwartung bedeuten. 

 

Quellen:

[1]            https://www.tiho-hannover.de/nc/pdfversion/kliniken-institute/institute/institut-fuer-tierzucht-und-vererbungsforschung/forschung/forschungsprojekte-hund/cystinurie (Stand 10.03.2021)

[2]            COLA-Test = quantitative Bestimmung der Aminosäuren Cystin, Ornithin, Lysin und Arginin im Urin, z.B. durch LABOKLIN, Labor für klinische Diagnostik GmbH & Co. KG, Bad Kissingen

[3]            Zentek, Jürgen: Ernährung des Hundes, Grundlagen-Fütterung-Diätetik, begründet von Helmut Meyer; 8. Auflage, 2016

[4]            Hill's PRESCRIPTION DIET & Royal Canin (Stand 07.05.2021)

[5]            PerNaturam GmbH, An der Trift 8, 56290 Gödenroth, 06762-96362-0, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

[6]            Krauterie GmbH, Teichkoppel 36, 24229 Dänischenhagen, 04349 / 979 90 50, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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